28.09.2017

TL-Prüfung in Fuerteventura

Verfasst von TL-Prüflinge des BTSV, LVST, STSB
Kategorie Aktuelles, Ausbildung

Fuerteventura in Worten und Bildern

22. und 23. September 2017

Tag 1 und 2:

Lasset die Spiele beginnen...

Wir verabredeten uns alle gegen 11:30 am Flughafen in Stuttgart. Nach einander trafen alle  13 vollbepackten angehenden TL*-Anwärter sowie die Ausbilder am Treffpunkt ein, um gemeinsam auf der Tauchbasis „Deep Blue Diving“ ihre TL*-Praxis-Prüfung zu bestehen.

Ausrichter der diesjährigen Tauchlehrerprüfung sind die Landesverbände Baden, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Begleitet wird die Prüfung durch den Leiter Uwe Weishäupl, Martina Baack, Stefan Kessler und Armin Bäum.

Um 13:40 ging unser Flieger in Richtung Fuerteventura. Der Flug verlief ohne Zwischenfälle. Am Flughafen wurden wir herzlichst von Volker, dem Basisbesitzer, in Empfang genommen.

Mittels Bus ging es in Richtung Caleta de Fuste zu unserer Unterkunft im „Barceló Castillo Beach Resort“. Zunächst wurden die Bungalows bezogen.

Gegen 19:30 Uhr ließen wir den doch insgesamt langen Tag beim Abendessen im Hotel ausklingen. Hier war die Speisenauswahl so groß, dass für jeden etwas dabei war.

Nach einer angenehmen Nacht trafen wir uns morgens zu einem Frühstück und um 09:30 Uhr zum ersten Mal an der Tauchbasis für einen gemeinsamen Rundgang. Wir waren von der großzügigen und durchdachten Infrastruktur der Basis durchaus beeindruckt.

Uwe informierte uns über den weiteren Ablauf der Prüfungswoche und die Bewertungskriterien. Außerdem wurden durch Melanie und Björn die zwei Referate zu den Themen „Sicherheit im Wasser“ und „Sicherheit auf dem Boot“ gut über die Bühne gebracht.

Auch die Aufgaben des „Tauchlehrers vom Dienst“ wurden in voller Länge durch die Ausbilder erläutert.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde dann der erste Prüfungsteil, dass 1000-Meter-Schwimmen,  von allen trotz Wellengang erfolgreich absolviert.

Somit konnte der erste Teil der TL*-Prüfung noch an diesem Tag glücklich abgehakt werden.

Zum Abschluss des Tages gab es ein kurzes Nachbriefing und das Resümee des Tages von Martina, sodass wir nun endlich zu dem gemütlichen Teil des Abends übergehen durften.

Tag 3 (24. September 2017)

Das Meer ruft...

Nach einem noch entspannten Frühstück traf sich die hochmotivierte Truppe, heute ging es schließlich zum ersten Mal richtig ins Wasser, um 08:45 Uhr an der Tauchbasis.

Die vorgegebenen Gruppen hatten sich schnell zusammengefunden und jeder baute sein Gerät zusammen.

Anschließend wurden alle von der Tauchlehrerin vom Dienst, heute Susanne, begrüßt und es wurden die letzten Informationen und die geplanten Tauchübungen, Wasser-Nase-Reflex und Bleicheck, vermittelt. Im Anschluss fanden die einzelnen Briefings der jeweiligen Gruppenführer statt. Dann ging es auch schon auf die Boote, zu den Tauchplätzen und der erste Tauchgang konnte beginnen.

Nach einem eindrücklichen Tauchgang kehrten die TL*-Anwärter/innen zur Basis zurück und es wurde ein Nachbriefing mit Manöverkritik durchgeführt.

Die Gruppe stärkte sich in der kurzen Mittagspause mit belegten Baguettes.

Dann fanden bereits die Vorbereitungen für den nächsten Tauchgang statt. Dieses Mal sollte die Rettungsübung in Ausbildungscharakter durch die Teilnehmer demonstriert werden.

Wie bereits beim ersten Tauchgang wurde ein Briefing und der entsprechende Tauchgang durchgeführt.

Zum Abschluss des Tages gab es durch die Ausbilder einen Tagesrückblick.

Vor dem Abendessen gab es von Martina noch einen Vortrag über „Seemannschaft“. Hierbei vermittelte Sie uns die wichtigsten Begriffe aus der Seemannssprache, wie man ein Boot richtig fest macht und vor allem einen kurzen Einblick in die Knotenkunde. Nachdem wir alle unseren Webeleinstek, den Kreuzknoten und den Schotstek geknüpft hatten, ging es zum gemeinsamen Abendessen.

Wie am Abend zuvor traf sich die Gruppe nochmals um den kommenden Tag vorzubereiten. Danach waren wir froh in unsere Betten sinken zu dürfen.

Tag 4: 25.09.2017

Ab in die Tiefe...

Wie den Tag zuvor traf sich die Gruppe um 08:45 Uhr an der Tauchbasis um die Geräte aufzubauen. Gegen 09:00 Uhr begrüßte der heutige Tauchlehrer vom Dienst, Martin, alle und erläuterte den Ablauf des Morgens. Die Tauchplätze wurden erklärt und Oliver hatte die ehrenvolle Aufgabe ein Referat zum Thema „Aufstieg unter Wechselatmung“ zu halten.

Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, ging es für uns heute beim ersten Tauchgang auf 40 m Tiefe.

Nach einem gelungenen Tauchgang wurde sich in der Mittagspause über den vergangenen Tauchgang ausgetauscht und der Nachmittagstauchgang vorbereitet.

Gegen 13:00 Uhr empfing der neue TLvD, Markus, die Gruppe. Wie am Morgen gab es auch jetzt ein Referat zu der anstehenden Übung. Lena referierte über einen Ausbildungstauchgang mit einem CMAS*-Anwärter. Hierbei sollte der Wasser-Nase-Reflex getestet,  die Maske ausgeblasen und der Atemregler aus dem Mund genommen und wieder hineingesteckt werden.

Nach erfolgreicher Durchführung des Tauchgangs, resümierte der TLvD über den Tag. Im Anschluss fand das Gruppenfeedback durch die Ausbilder statt.

Bei dem guten Essen im Hotel konnten wir uns nochmals ausgiebig über den Tag auslassen. Wie jeden Abend trafen wir uns wieder im Foyer des Hotels, um die Übungen des nächsten Tages zu besprechen. Die neu anreisenden Gäste bewunderten unsere schauspielerischen Künste, wenn wir Formationen und Abläufe der anstehenden „Fuchsjagd“ probten und dabei lebhaft diskutierten.

Nachdem wieder die meisten Fragen geklärt oder auf die Liste der noch zu klärenden Dinge

gesetzt worden waren, waren wir auch müde genug um eine weitere geruhsame Nacht zu verbringen.

 Tag 5: 26.09.2017

Der Tag an dem uns die Puste nicht ausgehen durfte...

Wie die Tage zuvor traf sich die Gruppe nach dem Frühstück an der Basis. Durch den TLvD, Michael, wurde der Tauchtag eingeleitet. Als erstes stand das Apnoe Tieftauchen auf 10 m für die Prüflinge an. Durch Stefan wurden die Besonderheiten des Apnoe-Tieftauchens nochmals erläutert. Carsten präsentierte für den anschließend geplanten Tauchgang (Aufstieg ohne Flossenbenutzung) ein Kurzreferat.

Trotz der Sorgen und Bedenken einiger Teilnehmer konnte die Apnoe-Prüfung von allen bereits beim ersten Versuch erfolgreich absolviert werden.

Im Anschluss fand der erste Übungstauchgang des Tages auf 40 m Tiefe mit dem allseits gefürchteten „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“ statt.

Nur so viel dazu: Wir dabei haben viel dazu gelernt ;-))

Nach einer kurzen Stärkung gingen die Vorbereitungen für den zweiten Tauchgang los. Hier stand die sogenannten „Fuchsjagd“ auf dem Programm.

Durch den neuen TLvD, Sebastian, wurde wir über den Ablauf des Tauchgangs informiert.

Corinna erläuterte die Übung durch ihr Kurzreferat: In einer 4er Gruppe soll sich das hintere Buddy-Team ca. 10 m zurückfallen lassen. Dann taucht einer des hinteren Teams einen der Beiden voraus schwimmenden Taucher ohne einen Atemregler im Mund an und gibt das Zeichen „Ich habe keine Luft“. Hierauf gibt der Angetauchte dem Luftsuchenden seinen Hauptatemregler und nimmt selber seinen Zweitatemregler. Der Tauchgang wird dann so einige Zeit fortgeführt. Nacheinander wird durch jeden Taucher die Übung als Luftsuchender und  Luftspendender durchgeführt.

Nachdem der Pflichtteil absolviert war, konnten wir noch die durchaus sehenswerte Unterwasserwelt der Kanaren betrachten.

Nach diesem Tauchgang fand erst das Debriefing in den Gruppen statt, gefolgt vom Tagesrückblick durch die Ausbilder.

Im Anschluss wurde die Gruppe für den Abend entlassen. Doch auch heute war der Tag für uns noch nicht beendet. Wie jeden Abend trafen wir uns in der großen Gruppe, um die Tauchgänge und Aufgaben für den nächsten Tag zu besprechen. Nervennahrung in Form von Gummibärchen und Schokolade halfen uns die Konzentration aufrecht zu erhalten.

Denn Morgen sollte es soweit sein, der erste Prüfungstauchgang stand an!

Tag 6: 27. September 2017

Ab jetzt zählt´s...

Bereits am Morgen des Tages waren alle schon etwas aufgeregt, da ja heute Mittag der erste Prüfungstauchgang anstand. Trotz allem lag der Fokus zunächst auf dem letzten Übungstauchgang dieser TL*-Prüfungswoche.

Wie immer traf man sich an der Basis und der TLvD des Morgens, Horst, begrüßte alle. Björn hatte die ehrenvolle Aufgabe uns in einem Referat die Übung des anstehenden Tauchganges zu erläutern. Hierbei handelte es sich um die Orientierung mit Hilfsmittel, also dem Kompass. Die Aufgabe war, dass die Gruppe ein Quadrat tauchen sollte, wobei bei jeder Seite ein anderes Gruppenmitglied die Navigation übernehmen musste.

Nachdem dieser letzte Übungstauchgang erfolgreich von allen beendet wurde, konnte in der Mittagspause etwas Sonne getankt werden. Nebenbei wurden die Logbücher auf den neuesten Stand gebracht und etwas gegessen.

Natürlich fingen die Prüflinge auch an, sich auf den nun bevorstehenden ersten Prüfungstauchgang vorzubereiten. In kleinen Gruppen wurde das nochmals das Wichtigste besprochen.

Um 13:45 Uhr traf sich die Gruppe zur offiziellen Besprechung des Nachmittags. Der TLvD Carsten verlas nochmals die Einteilung und Volker von der Basis beschrieb die Tauchplätze.

Uwe verdeutlichte der Gruppe anschließend, dass wir nun die Vorbereitungstauchgänge beendet hätten und es ab jetzt zählen würde. Was uns natürlich unheimlich beruhigte ;-))

Dann startete der erste Prüfungstauchgang. Auf dem Plan stand, die Rettung eines verunfallten Gerätetauchers mit Vorführcharakter zu demonstrieren.

Durch alle drei Tauchgruppen wurde der Prüfungstauchgang mit Bravour gemeistert. Somit hatten die TL*-Anwärter den ersten Teil ihrer Prüfungstauchgänge bestanden.

Im Anschluss fand durch die Ausbilder der Tagesrückblick statt und die TL*-Anwärter/innen wurden in den Feierabend entlassen. Nach einem genüsslichen und gehaltvollen Abendessen am Hotelbüffet, trafen wir uns wieder zur Vorbereitung des kommenden Prüfungstages im Hotelfoyer. Trotz des reichhaltigen Essens gingen hierbei nochmal einige Tüten Süßes über den den Tisch und wurden komplett vernichtet. Nachdem alle Gruppenführer des kommenden Tages mit der Planung zufrieden waren, konnten wir beruhigt zu Bett gehen.

Tag 7: 28. September 2017

Prüfungs-Halbzeit

Am Morgen traf sich die Gruppe zur Begeisterung aller Teilnehmer, aufgrund der hohen Auslastung der Basis „Deep Blue Diving“, erst um 10:00 Uhr an der Basis.  Ausschlafen!!!!!

Wieder wurden wir von der heutigen TLvD Melanie in Empfang genommen und begrüßt. Nachdem der erste Prüfungstauchgang des Tages: „Aufstieg unter Wechselatmung“ erläutert wurde, begaben sich alle in ihre Kleingruppen. Dort briefte der Gruppenführer den bevorstehenden Tauchgang.

Zur Erleichterung aller TL*-Anwärter/innen wurde die Übung und der Tauchgang mit Bravour gemeistert.

In der Mittagspause zügelte sich die Ausgelassenheit der Prüflinge und es wurde sich auf den nächsten bevorstehenden Prüfungstauchgang konzentriert.

Lena, TLvD des Nachmittags, stellte den Tauchgang kurz vor. Am Nachmittag simulierten die Prüflinge einen Ausbildungstauchgang mit einem CMAS*- Anwärter.

Dabei musste der Sprung vom Boot, der Wasser-Nase-Reflex, ein Tariercheck, das Maske Ausblasen sowie das Heraus- und wieder Hereinnehmen des Atemreglers demonstriert werden.

Schwierigkeiten bereitete bei diesem Tauchgang die zunehmende Strömung und der aufkommende Wellengang.

Die “Neulinge“ wurden so intensiv „betüttelt“, dass sie problemlos die Herausforderung bewältigen konnten und glücklich und zufrieden wieder an Land kamen. Die Prüflinge dagegen konnten sich wieder über einen weiteren erfolgreich absolvierten Teil ihrer Prüfung freuen.

Nach dem Tagesrückblick durch die Prüfer, freuten sich alle auf des wohlverdiente Abendessen.

Tag 8: 29. September 2017

Das Ziel ist in Sicht...

Der vorletzte Prüfungstag begann mit der Begrüßung durch den TLvD Martin an der Tauchbasis. Da wir die meisten Tauchplätze so langsam kannten, erledigte Martin auch gleich noch das Briefing zum Tauchplatz, da Volker, der Basenbesitzer, noch auf Ausfahrt war.

Anschließend begaben sich die Teilnehmer in ihre Tauchgruppen um das Briefing für den bevorstehenden Tauchgang durchzuführen: „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“. Unser aller Lieblingsübung J

Doch durch alle TL*-Anwärter/innen wurde die erste Hürde des Tages erfolgreich gemeistert, was so langsam ein bisschen Entspannung in unsere Truppe brachte.

Nach der Mittagspause läutete der nächste TLvD, Björn, den Nachmittag ein.

Es stand die bereits geübt „Fuchsjagd“ auf dem Programm. Der Ablauf der Fuchsjagd wurde nochmals durch die Gruppenführer im Briefing ihrer Tauchgruppe nähergebracht. Dann ging es auch schon auf die Boote und ins Wasser. Da auch hier keiner patzte und alle ihren Fuchs, beziehungsweise ihren Luftgeber ohne den Atlantik auszutrinken erreicht hatten, wurde die Stimmung immer besser.

Die Ausbilder schlossen den Prüfungstag mit ihrem Rückblick und der Mahnung an uns auch den letzten Prüfungstag mit Konzentration anzugehen.

Nach zwei weiteren absolvierten Prüfungstauchgängen konnte die gesamte Gruppe hoffnungsvoll auf den letzten Prüfungstauchgang am morgigen Tag blicken.

Das abendliche „Großgruppenbriefing“ nach dem Abendessen gestaltete sich dann auch erfreulich kurz, so dass alle genügend Schlaf für den nächsten Tag bekommen konnten.

Tag 9: 30. September 2017

Endlich geschafft...

Auch dieser letzte Prüfungstag begann mit der Begrüßung und Einführung durch unseren letzten TLvD, Oliver. Mit gewohnt souveräner Stimme rief er seine Schäfchen zusammen, wünscht uns einen „Guten Morgen“.

Als letzter Prüfungstauchgang stand „Orientierung ohne technische Hilfsmittel“ auf dem Programm. In den Gruppen betonten die Gruppenführer neben dem normalen Briefing nochmals, dass es sich hierbei um eine Gruppenaufgabe handelt und alle konzentriert auf die Umgebung achten sollten.

Als dann tatsächlich alle Gruppen an dem Boot wieder auftauchten, aus dem sie gesprungen waren, war die Freude und die Erleichterung schon auf dem Meer greifbar.

An der Basis dann ein allgemeines Umarmen, Drücken, „High Five’en“ und auf die Schulter klopfen und das bei allen mit einem ganz breiten Grinsen auf dem Gesicht. Die Erleichterung jetzt alles überstanden und vor allen Dingen gut überstanden zu haben war einfach nur ein phantastisches Gefühl.

Das erste Gruppenfoto der neuen TL* wurde schwimmend noch im Neopren gemacht, wobei nicht alle selbstständig wieder ins Wasser gesprungen sind... ;-)

Aber dann rief uns unser TLvD wieder zur Ordnung, da ja noch das Debriefing anstand. Auch das brachten wir noch souverän hinter uns

Für den Nachmittag hatten wir uns zu einem „Lust-Tauchgang“ mit allen die wollten verabredet. Hierbei gab es keine Prüflinge und keine Schüler mehr und alle hatten einen schönen, entspannten Tauchgang mit wunderbaren Felsformationen, Rochen, Muränen und aufdringlichen Brassen.

Zurück an der Basis begannen die meisten schon einen Teil ihrer Ausrüstung zusammen zu packen und mit ins Hotel zu nehmen, denn das war der unwiederruflich letzte Tauchgang in diesem Urlaub.

Frisch geduscht, geschniegelt und gestriegelt trafen wir uns am Abend ein letztes Mal an der Basis. Hier konnte uns Uwe dann auch offiziell mitteilen, dass alle teilgenommenen Prüflinge bestanden hatten.

In einer schönen Zeremonie bekam jeder und jede frisch gebackene TL* die Urkunde, den Taucherpaß und Trainer-Lizenz, sowie ein T-Shirt vom VDST überreicht.

Nach vielem Händeschütteln und unzähligen Fotos konnten wir dann auf unseren Erfolg anstoßen.

Von 13 angereisten Prüflingen haben 12 die praktische Prüfung bestanden, ein Kandidat musste leider krankheitsbedingt aussscheiden. Wir wünschen ihm für seine nächste Prüfung alles Gute und viel Erfolg!!

Mit absolvierter  Theorieprüfung angereist und somit frisch gebackene TL1 sind ab jetzt:

Susanne Herde (BTSV)

Melanie Pfaff (BTSV)

Corinna Pfaff (BTSV)

Michael Knapp (STSB)

Horst Behlau (TLN)

Martin Theis (STSB)

Björn Neureuter (LVST RP)

Oliver Panzer (BTSV)

Markus Köhler (BTSV)

Sebastian Evert (BTSV)

Carsten Hutmacher (BTSV)

Lena Konstanzer (BTSV) muss im nächsten Frühjahr noch an der TL1 Theorie Püfung teilnehmen, bevor sie ihre Lizenz erhält.

Wir danken unseren Ausbildern und Prüfern:

Uwe Weishäupl (LVST RP)

Martina Baack (BTSV)

Stefan Kessler (STSB)

Armin Bäum (BTSV)

für ihre immer konstruktive Kritik, ihre Fairness und ihre Geduld. Wir haben in diesen 9 Tagen nochmals immens viel über das Tauchen dazu gelernt.

Und nicht zuletzt unserem begleitenden Arzt „Doc“ Thomas Herde (BTSV) für seine immer beruhigende Anwesenheit, sowie seine frechen und lustigen Sprüche, wenn die Stimmung vielleicht doch mal zu kippen drohte.

Ein besonderes Lob gebührt der Tauchbasis „Deep Blue Diving“, die sich uns bestens organisiert zeigte. Volker und seine Crew hatten immer ein offenes Ohr für unsere Probleme und Problemchen und es gab immer eine schnelle Hilfe oder einen guten Rat, der zum gewünschten Ziel führte. Vielen Dank dafür!

Texte: Corinna Pfaff, Melanie Pfaff, Lena Konstanzer, Susanne Herde

Fotos: Thomas Herde, Björn Neureuter

Tag 10 und 11: 01. und 02. Oktober 2017

Über Wasser ist es auch ganz schön......

An diesem Morgen frühstückten alle neu gekürten TL * gemütlich ohne Stress und ohne an einen Prüfungstauchgang denken zu müssen. Heute stand eine Inseltour mit der gesamten Gruppe auf dem Programm, um den tauchfreien Tag vor unserem Abflug mit möglichst vielen Eindrücken von der Insel zu verbinden.

Sechs freiwillige Fahrer holten die gemieteten Autos am Flughafen ab und sammelten die fröhliche Truppe vor dem Hotel auf. Die Mitfahrer waren schnell auf die Autos verteilt und schon ging die lustige Fahrt los.

Als erstes standen die Wanderdünen in Corralejo auf dem Programm. Dort angekommen war der Weg ans Meer durch den feinen, gelben Sand auch in kürzester Zeit passiert. Die Füße wurden im seichten Wasser gebadet und die Sonne während eines Spazierganges am Strand genossen.

Da wir ein straffes Programm vor uns hatten, wurden die Autos kurz darauf wieder bestiegen und unseren Ausflug führte uns Richtung Westen in die Berge der Insel. Die einen genossen die Aussicht aus dem Fenster, während die anderen sich noch von den anstrengenden Tagen  erholten und die Fahrt verschliefen.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, Betancuria, der ursprünglichen  Hauptstadt von Fuerteventura, passierten wir eine Serpentinenstraße. Dort boten sich einige Möglichkeiten für uns, die Fahrt zu unterbrechen, die Füße etwas zu vertreten und den wunderschönen Ausblick über die Insel und ihre Vegetationen zu genießen.

In der alten Inselhauptstadt angekommen, meldete sich auch bereits bei dem ein oder anderen ein Hungergefühl. Dieses wurde durch einen kleinen Snack in einem von Palmen und Bourganvillea beschattetenTerrassenlokal erfolgreich bekämpft. Frisch gestärkt erkundete die Gruppe geteilt das Örtchen. Die einen nutzten die Gelegenheit um ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu erstehen, die anderen besuchten die Kirche.

Als zum vereinbarten Zeitpunkt alle wieder am Auto ankamen wurde unser  Ausflug fortgesetzt.

Das nächste Ziel war ein ehemaliger Piratenstrand, der Playa de los Muertos in Ajuy und die dazu gehörenden Piratenhöhle.

Einigen reichte der Anblick der Wellen des Atlantiks am schwarzen Lavasandstrand alleine nicht, rasch waren die Klamotten ausgezogen und das erfrischende Nass wurde ausgekostet.

Nach der Erfrischung machten wir uns auf, die durch das Meer ausgespülten Höhlen in der Klippenwand zu erkunden.

Unser letzter Punkt auf dem Programm war ein Leuchtturm, der Faro de la Entallada bei Las Playitas, mit einem umwerfenden Blick über den Atlantik.

Nach einem eindrucksreichen, aber durchaus anstrengenden Tag quer über die Insel, freuten sich alle auf ein abwechslungsreiches und köstliches Abendessen in unserem Hotel. Danach gingen alle erschöpft und glücklich ins Bett.

Am nächsten Tag stand das große Packen an. Dies fiel allen sichtlich schwer, obwohl die Freude auf zu Hause auch groß war.

Wieder sicher in Stuttgart gelandet, begann das große Abschiednehmen. Viele verabredeten sich auf ein Wiedersehen bei dem ein oder anderen Seminar oder eventuell bei der Prüfung zum  TL ** !!