Saarländischer Tauchsportbund e.V.


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Trainer C

Unter dieser Überschrift informieren wir Euch gerne umfassend über unsere Ausbildung zum DOSB-Trainer C 2019. Termin Vorbereitung 10.-17.3.2019 an der Landessportschule in Saarbrücken. Termin der Prüfung steht bislang noch nicht fest, wird aber ergänzt, sobald er feststeht.

Am letzten Wochenende des Trainer C Lehrgangs ist ein DLRG-Silber-Kurs vorgesehen.

Hier geht es zu den Ausschreibung Trainer C 2019 und DLRG Silber 2019. Der Termin für die Informationsveranstaltung folgt in Bälde.

Lerno und Launometer Trainer C Lehrgang 2019

Dienstag – Tag 5 – Spiele und Nudeln

Heute ist Tag 5, ganz sicher! Denn heute ist sogenanntes Bergfest, die Hälfte ist also geschafft.

Der Morgen fängt recht gemütlich mit einer Gruppenarbeit an. Beide Gruppen sollen jeweils ein Trainingsspiel entwickeln, welches später am Tag von allen Teilnehmern tatsächlich gespielt wird.

Die 1. Gruppe hat „Magic flying Bucket“ entwickelt. Hierbei sollen Tischtennisbälle mit einem Löffel Unterwasser über ca. 10 Meter zu einem (kopfüber hängenden) Eimer bewegt werden. Jeder soll diese Übung so oft wiederholen, bis der Eimer anfängt zu schweben.

Die 2. Gruppe hat ein Kinderspielzeug, bei dem verschiedene Förmchen in die passenden Löcher gesteckt werden, zu einem Apnoe Spiel umfunktioniert. Auch hier werden ca. 12 Meter Apnoe zurückgelegt und anschließend das Förmchen versenkt, was sich als schwieriger als gedacht herausstellt.

Noch schnell eine weitere Gruppenarbeit (tauchen ohne Maske und Maske ausblasen. Beides mit DTG.) bevor es ab 10:00 Uhr zum Schwimmbad geht, um die angesprochenen Trainingsspiele in der Praxis auszuprobieren. Um 12 gibt es für alle die tägliche Portion Nudeln (Spaghetti Bolognese!), um frisch gestärkt einen Vortrag von Nicole Kiefer zum Thema Umwelt aufzusaugen. Zum Schluss sollen wir noch einige Punkte zum Thema Umweltschutz beim Tauchen auf Papier bringen. Punkte wie Schutzzonen, Müllvermeidung und -Einsammlung wie auch ordentliches Tarieren.

Gegen 18 Uhr steht das Abendessen an. Die Trainer Anwärter freuen sich bereits auf die tägliche Portion Nudeln… Doch hier werden alle Teilnehmer und auch Sie, liebe/r Leser/in, enttäuscht. Denn die Mensa hat heute unerwartet geschlossen, weswegen wir uns gezwungen sehen, einen Döner zu bestellen. Man kann sich vorstellen wie die Laune im Anschluss war!

In gemĂĽtlicher Atmosphäre und einem Döner in der Hand haben wir uns bei bester Laune einen Vortrag von Udo Schmitz zum Thema Versicherungen angehört, um dann gegen 20 Uhr die Zimmer aufzusuchen. 

Dienstag – Tag 4 – Nudeln, (Anti)Doping und Medizin

Heute ist Tag 3… nein warte, Tag 4! Das Zeitgefühl schwindet langsam bei den Beteiligten.
Nachdem die pfälzische Kaffeemaschine in Betrieb genommen wird fängt der Tag mit einer Gruppenarbeit an. Zwei Gruppen sollen unterschiedliche Trainingspläne erarbeiten. Die eine Gruppe soll „Sprung in das Wasser / Rolle rückwärts mit DTG“ vorbereiten, die zweite Gruppe bereitet „Zusammenbau & Überprüfen des DTG“ vor.
Nach Einer kurzen Pause referiert Heike Neu ĂĽber die Themen Hydromechanik und Antidoping. Hier muss die Kaffeemaschine eine kurze Pause einlegen, immerhin gilt Koffein als Alltags-Doping.
Nachdem allen klar ist, was dynamischer Auftrieb bedeutet und welche Auswirkungen der Wasserwiderstand hat, gibt es Mittagessen. Die Teilnehmer freuen sich: heute gibt es Penne anstatt Bandnudeln!
Die nächsten drei Stunden werden die vorbereiteten Trainingseinheiten mit den Teilnehmern „durchgespielt“. Einige Teilnehmer waren sich über die Durchführbarkeit der Rolle rückwärts vom Startblock aus nicht sicher. Hier haben wir nun in der Praxis gesehen, dass bei richtiger Vorbereitung kaum Gefahren bestehen.
Weiter geht’s mit einem intensiven Vortrag zum Thema Medizin. PFO, AGE, DCS, AED, ZNS, HLW. Um nur einige Begriffe zu nennen. Nun sind alle auf dem neuesten Stand was Deko-Unfall Prävention betrifft.
Nach dem Abendessen – wer hätte es gedacht; es gibt Nudeln – hören wir uns einen Vortrag zum Thema Konfliktmanagement an. Gegen 20 Uhr findet der letzte Vortrag sein Ende und werden wir entlassen.

Montag - Tag 3 – methodische Reihen und ihre Umsetzung in der Praxis

Direkt nach dem FrĂĽhstĂĽck ging es ab ins Wasser und schon gab es den ersten Verletzte unter uns. Im Nichtschwimmerbecken (mal eine andere Art zum Einschwimmen) verletzte sich ein Teilnehmer unter uns am FuĂź. Da erlebten wir am eigenen Leib, wie wichtig es ist, vorher die Gegebenheiten und Notfallorganisation zu kennen. Danach ĂĽberprĂĽften wir anhand eines Spiels unsere eigene Apnoefähigkeit (Schrauben aus Schraubenblock drehen). Maske ausblasen, Ab-und Auftauchen, SprĂĽnge und AbschleppĂĽbungen mit ABC-AusrĂĽstung wurden danach  in einer Theorie-Einheit  mit Hilfe von methodischen Reihen geplant und in der Praxis umgesetzt. Zum Schluss wurde uns dann noch die Physik näher gebracht.

Sonntag - Tag 2 – Methodik, Didaktik und Apnoe

Eine Nacht an der Sportschule verbracht, ging es an Tag 2 direkt weiter. Ralf Klawitta (Lehrer)

brachte uns die Grundlagen der Vermittlung bei. Mit verschiedenen Methoden hat er uns in den Vortrag eingebunden. Und was nehmen wir mit, wenn man Unterrichtseinheiten plant und vorbereitet, sollte man immer an das Lied der SesamstraĂźe denken. Wer, Wie, Was, Wieso, Weshalb, Warum????  Und noch vor dem Mittagessen ĂĽberraschten uns die beiden Teilnehmer aus der Pfalz.

Wir bekamen einen Wasserkocher, eine Kaffeemaschiene und einen Kuchen vom STC Nautilus spendiert. Die Woche war also gerettet. Nach dem Mittagessen wurden wir dann von Roy Bungert (Apnoe-TL) begrüßt. In einer Theorie und einer anschließenden Praxiseinheit im Schwimmbad vermittelte er uns mit Leib und Seele, dass im normalen Trainingsbetrieb der Apnoe-Teil oftmals zu kurz kommt. Vom Zeittauchen über Streckentauchen bekamen wir viele Trainingsübungen an die Hand, welche nicht nur im Wasser, sondern auch außerhalb jederzeit möglich sind. Statt nach dem Essen uns mit dem Thema Kommunikation zu beschäftigen, entfachte eine einstündige Diskussion über unsere Badebekleidung und wir lernten „Die Buchse darf nicht rutschen“!

Tag 1 - Angekommen

Tasche ist gepackt. Flasche liegt im Auto. Habe ich wirklich alles dabei? Egal! Los geht es Richtung Landessportschule Saarbrücken für den zehntägigen Lehrgang.

Wer wenn nicht Friederike Quark könnte unseren angehenden Ausbildern die Grundlagen des Schwimmens ohne ABC beibringen? Doch neben schwimmen ohne ABC - ach fühlt sich das seltsam an so ganz ohne Flossen!- stand heute noch das Beschnuppern der anderen Teilnehmer und an der LSVS zurechtkommen auf dem Plan. Aus organisatorischen Gründen wurde das Belegen der Zimmer auf den späten Abend verschoben. Wichtig ist nur, dass wir ein Dach über den Kopf haben, oder?

Nun aber ins Bett, schlieĂźlich ist morgen auch noch ein Tag.

 

 

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